Panorama im Hooker Valley: Tour am Aoraki/Mount Cook

Der Aoraki bzw. Mount Cook ist Neuseelands höchster Berg. Und wenn es bei der Tourplanung möglich ist, dann sollte man dort unbedingt 1-2 Tage verbringen. Es gibt tolle Wanderungen unten im Hooker Valley oder auch (etwas ambitionierter) hoch zur Mueller Hut. Und natürlich immer wieder den phantastischen Blick auf das Berg-Panorama und den Aoraki.

Wir selbst waren 2 1/2 Tage auf dem “White Horse Hill”-Campground. Der ideale Ausgangspunkt für die Tour zum Kea-Point oder eben zur Mueller-Hütte am Mt. Olivier (hier Photos und ausführliche Beschreibung). Gleich am ersten Tag haben wir allerdings die Ebene erkundet. Gut 1 1/2 Stunden ist man vom Campingplatz zum Hooker-Gletscher unterwegs, der am Ende der Hooker-Valley vor dem Mt. Cook liegt. Auf dem Weg dahin geht es über zwei Hängebrücken (auf denen der Wind ganz schön pfeifen kann), bis man teilweise über Holzstege dann am Gletschersee ankommt. Und unterwegs ist der Ausblick wirklich unbeschreiblich – und verlangt unbedingt nach einer 360°-Panoramaaufnahme.

Hier also der Rundumblick mitten im Hooker-Valley in Neuseeland. Man sieht u.a. das Massiv des Mt. Sefton (dort wo die Wolken um den Gipfel streichen) und weiter hinten der Toblerone-Gipfel, das ist der Aoraki. Was übersetzt etwa „Durchbohrer der Wolken“ heißt. [Photo unten bitte anklicken und dann in der Großansicht mit der Maus 'ziehen']

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Noch 2-3 Infos zur Gegend um den Aoraki/Mt. Cook: der Aoraki ist wie schon erwähnt der höchste Berg der neuseeländischen Alpen. Er bringt es auf 3754 m. Benannt wurde er Mitte des 19. Jahrhunderts eben nach James Cook, der Neuseeland umsegelt und kartographiert und quasi entdeckt hat (und als Erster bemerkte, daß Neuseeland aus zwei Inseln besteht). Aoraki ist die ursprüngliche Bezeichnung des Berges im Ngai-Tahu-Dialekt der Maoris. Heute trägt der Berg den Doppelnamen Aoraki/Mt. Cook.

Der Aoraki/Mt. Cook ist das Zentrum des Mt. Cook-Nationalparks in der Region Canterbury. Für Touristen ist die Unterkunft im Mt. Cook-Village möglich (mehr als eine handvoll Häuser sind das nicht, aber es gibt immerhin ein Hotel). Und empfehlenswert ist der DOC-Campground, zwar ohne Duschen, aber für 1-2 Tage kann man auf sowas durchaus verzichten.

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