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	<title>Marc Scheloske</title>
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	<description>Profil, Person &#38; Projekte</description>
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	<title>Marc Scheloske</title>
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	<item>
		<title>Die Tölpel vom Muriwai Beach in Neuseeland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2019 17:05:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Glück interessiert es einen Australtölpel (Morus serrator) kein bisschen, welche Assoziationen sein Name im Deutschen hervorruft. Wer jemals die hübschen Meeresvögel bewundert hat, wer ihnen zugesehen hat, wie sie sich in den Wind legen und über dem Pazifik kreisen und sich dann nach unten fallen lassen, um inmitten ihrer dichtgedrängten Kolonie punktgenau neben ihrem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Glück interessiert es einen Australtölpel <i>(Morus serrator</i>) kein bisschen, welche Assoziationen sein Name im Deutschen hervorruft. Wer jemals die hübschen Meeresvögel bewundert hat, wer ihnen zugesehen hat, wie sie sich in den Wind legen und über dem Pazifik kreisen und sich dann nach unten fallen lassen, um inmitten ihrer dichtgedrängten Kolonie punktgenau neben ihrem Nest zu landen, wer dieses Schauspiel einmal gesehen hat, der weiß, was ich meine.</p>
<p>Tölpelhaft sind diese Vögel nicht!</p>
<p>Insgesamt drei Kolonien von australischen Tölpeln gibt es in Neuseeland (wobei der Name auch in dem Zusammenhang irreführend ist, da sie in Australien nur sehr vereinzelt, dafür eben in Neuseeland etwas häufiger vorkommen). Bei unserem ersten Neuseelandbesuch haben wir die Kolonie von &#8218;Cape Kidnappers&#8216; besucht. Bei unserer zweiten Neuseelandreise haben wir der Kolonie am bzw. über dem Muriwai Beach einen Besuch abgestattet. (Diese beiden Brutkolonien sind die einzigen auf dem neuseeländischen Festland.)</p>
<p>Rund 1.200 Tölpelpaare kümmern sich da um ihren Nachwuchs. Und es herrschte Ende Februar reger Flugbetrieb.</p>
<ul>
<li>Über unseren Besuch bei den Tölpeln von Muriwai gibt es hier einen Tagebuchartikel in unserem Reiseblog: <a href="https://www.beutelthierchen.de/tagebuch/von-den-flugkuenstlern-zu-den-kiwi-birds-neuseeland-tag-50">Von den Flugkünstlern zu den Kiwi-Birds.</a></li>
<li>Und hier habe ich vor einigen Jahren schonmal <a href="https://www.scheloske.net/2011/tolpel-in-neuseeland-der-karajan-der-lufte/">ein Tölpelfoto gepostet: Der Karajan der Lüfte.</a></li>
</ul>
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		<title>Über die Unfähigkeit zum Diskurs, das Tempolimit und den Traum einer demokratisch-gebändigten Technokratie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2019 14:36:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Zeit meines Lebens war ich mit Willy Brandt einig. Wir sollten &#8222;mehr Demokratie wagen!&#8220; Je älter ich werde, desto häufiger zweifle ich. Nicht an der Idee der Demokratie, aber an ihrer real-existierenden Darreichungsform. Und ich zweifle an ihrer Fähigkeit vernünftige Entscheidungen im Sinne des Gemeinwohls zu produzieren. Wann und wie ist es eigentlich passiert, dass [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zeit meines Lebens war ich mit Willy Brandt einig. Wir sollten &#8222;mehr Demokratie wagen!&#8220; Je älter ich werde, desto häufiger zweifle ich. Nicht an der Idee der Demokratie, aber an ihrer real-existierenden Darreichungsform. Und ich zweifle an ihrer Fähigkeit vernünftige Entscheidungen im Sinne des Gemeinwohls zu produzieren. Wann und wie ist es eigentlich passiert, dass der Begriff und die Vorstellung einer &#8222;Technokratie&#8220; so diskreditiert wurde?</p>
<p><strong>Flüchtige Gedanken zur überfälligen Rehabilitierung der Technokratie</strong></p>
<p>Es ist eigentlich gleichgültig, welche Debatten man als Beispiel heranzieht. Zuletzt wurde und wird über die Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxid und über Sinn und Unsinn eines generellen Tempolimits auf Autobahnen gestritten. Ich habe nichts gegen den Streit. Überhaupt nichts gegen den gepflegten öffentlichen Diskurs, den Austausch von Argumenten. Doch genau das ist der Punkt. Zwischen Argument, Meinung und wehleidigem Lamento wird überhaupt nicht unterschieden. Alles wird als Debattenbeitrag ernstgenommen. Und die Wissenschaft? Sie ist zu leise, Zaungast der Debatte, mit sich selbst beschäftigt&#8230;</p>
<p>Da dringt aus einem Expertengremium der Vorschlag eines Tempolimits an die Öffentlichkeit. Eine Begrenzung auf 130km/h diene dem Klimaschutz und senke die Zahl der Verkehrsopfer. Eine Woche später gibt CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer zu Protokoll, es handele sich um <em>&#8222;eine Phantomdebatte&#8220;</em>, der es v.a. darum ging <em>&#8222;Autofahrer zu quälen und zu bestrafen&#8220;</em>. Verkehrsminister Scheuer verweist darauf, dass ein Tempolimit <em>&#8222;gegen den Menschenverstand&#8220;</em> verstoße und kritisiert den <em>&#8222;Ansatz der ständigen Gängelung&#8220;</em>.</p>
<p><strong>Wenn Argumente durch Meinung ersetzt werden</strong></p>
<p>Wann ist es aus der Mode gekommen, sich mit wirklichen Argumenten auseinanderzusetzen? Wieso erhalten Politiker Applaus (in den Onlineforen genauso wie in den Kommentarspalten der Tageszeitungen), wenn sie stichhaltige Argumente mit herbeifantasierten Vorwürfen wegwischen? Werden Autofahrer ebenso &#8222;gequält&#8220;, wenn sie bei Rot an der Ampel stehenbleiben müssen? Weshalb ist Tempo 50 innerorts nicht ebenso eine &#8222;Gängelung&#8220;? Wie erklären AKK, Scheuer und Co. den Masochismus fast aller anderen Länder, die wir doch sonst eher für ihr Laissez-faire bewundern. Schneller als 120 oder 130km/h fährt in Frankreich oder Italien niemand.</p>
<p>Aber das Tempolimit auf deutschen Autobahnen ist offensichtlich eine teuflische Idee!? Und eine sachliche Auseinandersetzung mit den Zahlen (und guten Untersuchungen zum Thema) ist wohl zu viel verlangt? Das Statistische Bundesamt hat solche Zahlen. <a href="https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressekonferenzen/2018/verkehrsunfaelle_2017/Pressebroschuere_unfallentwicklung.pdf">Die jüngsten Werte für 2017</a> lesen sich wie folgt:</p>
<blockquote><p>Im Jahr 2017 kam es zu 20 928 Unfällen mit Personenschaden auf Deutschlands Autobahnen. Dabei starben 409 Menschen, 5 974 wurden schwer verletzt. Unter den Getöteten waren 215 Pkw-Insassen, 101 Insassen von Güterkraftfahrzeugen sowie 29 Fußgängerinnen und Fußgänger. Eine der Hauptunfallursachen auf Autobahnen ist zu schnelles Fahren. Im Jahr 2017 war mehr als ein Drittel (7 194) der Autobahnunfälle darauf zurückzuführen.</p></blockquote>
<p>Ein Drittel der Unfälle hat also direkt mit der hohen Geschwindigkeit zu tun. Nehmen wir nur an, dass sich bei einem generellen und kontrollierten (!) Tempolimit die Hälfte aller geschwindigkeitsinduzierten Autobahnunfälle vermeiden ließe. Dann stehen folglich 1/6 der Opfer zur Disposition.</p>
<p>Das sind jährlich 65 Menschen, die nicht auf einer deutschen Autobahn sterben. Das sind 1.000 Menschen, denen schwerste Verletzungen erspart bleiben.</p>
<p>Auf zehn Jahre sind das:</p>
<ul>
<li>650 Mütter, Väter, Arbeitskollegen, Kinder, Freunde, die am Leben bleiben könnten, wenn wir uns heute auf ein Tempolimit von 130km/h verständigen könnten</li>
<li>10.000 Menschen, die ein unversehrtes Leben führen könnten (ohne das Trauma eines Verkehrsunfalls und die körperlichen Folgen schwerer Verletzungen)</li>
</ul>
<p>Wenn solche Zahlen in der öffentlichen Debatte quasi negiert werden, weil Politiker ungestraft etwas von &#8222;Gängelung&#8220; erzählen, ohne dafür geohrfeigt oder wenigstens ausgelacht zu werden, solange zweifle ich an der Geschichte vom Volk, seiner Souveränität und der Chance vernünftige Entscheidungen zu produzieren.</p>
<p>Und ich träume von einer gebändigten Technokratie. Das bestimmt nicht in einer orthodoxen technokratischen Variante, also nicht im Sinne eines naiven Glaubens an die (technische) Machbarkeit aller Dinge. Aber doch bitte als Privilegierung von rationalen Argumenten im Diskurs. Mitsamt der Bereitschaft den Experten zuzuhören und die jammerlappigen Reflexe mal wegzulassen.</p>
<p>Denn, nein!, es gibt kein Menschenrecht auf ein durchgedrücktes Gaspedal auf öffentlichen Straßen. Nicht einmal in Deutschland!</p>
<p>&#8212;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zahlen &amp; Fakten zum Nachlesen:</p>
<ul>
<li>Statistisches Bundesamt (2018): <a href="https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressekonferenzen/2018/verkehrsunfaelle_2017/Pressebroschuere_unfallentwicklung.pdf">Unfallentwicklung auf deutschen Strassen.</a></li>
<li>Schlothauer &amp; Wauer, Ingenieurgesellschaft für Straßenverkehr (2007): <a href="https://mil.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.2239.de/studie_tempolimit.pdf">Auswirkungen eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen im Land Brandenburg</a>.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schloss Ippenburg im Regen</title>
		<link>https://www.scheloske.net/2014/schloss-ippenburg-im-regen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2014 16:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Rose]]></category>
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					<description><![CDATA[Rosen sind Sonnenkinder. Aber manche Rosen bezaubern auch bei Regenwetter. Schattige Ecken sind nichts für Rosen. Generell gilt: je sonniger, desto besser. Und natürlich hat auch die &#8222;Schloss Ippenburg&#8220;, die seit 2 Jahren bei mir steht, ein sonniges Plätzchen bekommen. Allerdings zeigt sie sich auch im Regen von der besten Seite: die Blüten neigen kaum [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rosen sind Sonnenkinder. Aber manche Rosen bezaubern auch bei Regenwetter.</strong><span id="more-774"></span></p>
<p>Schattige Ecken sind nichts für Rosen. Generell gilt: je sonniger, desto besser. Und natürlich hat auch die &#8222;Schloss Ippenburg&#8220;, die seit 2 Jahren bei mir steht, ein sonniges Plätzchen bekommen. Allerdings zeigt sie sich auch im Regen von der besten Seite: die Blüten neigen kaum zur Mumienbildung und halten auch Landregen stand. Und der zitronige Duft ist übrigens genauso klasse, wie die dicht gefüllten Blüten in hellem rose, das bei gutem Wetter ganz ins Weiße übergeht.</p>
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		<title>Kornfeldromantik &#038; Steinzeitgräber in Dänemark</title>
		<link>https://www.scheloske.net/2013/kornfeldromantik-steinzeitgraeber-in-daenemark/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2013 06:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Getreide]]></category>
		<category><![CDATA[Kornfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Panoramaphoto]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Spätsommer gehören leuchtende Sonnenblumen und goldgelbe Kornfelder unter strahlend blauem Himmel. Besonders schöne Getreidefelder findet man in Dänemark, wie ich gerade festgestellt habe. Im Sommerurlaub hat es uns dieses Jahr zur Abwechslung in den Norden gezogen. Ein bißchen Nord- und Ostsee und vor allem Dänemark war unser Ziel. Das Wetter war klasse und wenn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Spätsommer gehören leuchtende <a  href="http://www.scheloske.net/index.php/2011/11/sonnenblume-erinnerung-an-den-sommer/">Sonnenblumen</a> und goldgelbe Kornfelder unter strahlend blauem Himmel. Besonders schöne Getreidefelder findet man in Dänemark, wie ich gerade festgestellt habe.</strong><span id="more-747"></span></p>
<p>Im Sommerurlaub hat es uns dieses Jahr zur Abwechslung in den Norden gezogen. Ein bißchen Nord- und Ostsee und vor allem Dänemark war unser Ziel. Das Wetter war klasse und wenn die Sonne scheint, dann werden die Kornfelder, die momentan abgeerntet werden, ins richtige Licht gerückt. Ich war wirklich beeindruckt davon, wie viel landwirtschaftliche Fläche in Dänemark zum Getreideanbau genutzt wird. Viel, viel, viel mehr, als ich es vom Süden Deutschlands kenne.</p>
<p>Und ein Blick in die Statistik bestätigt meinen Eindruck: die Erntefläche für Getreide beträgt in Dänemark ca. 1,5 Millionen Hektar. In Deutschland sind es zwar rund 6,5 Millionen Hektar (also gut 4x so viel), aber gemessen an der Fläche der Bundesrepublik sind das gerade mal 18%. In Dänemark macht die Getreideanbaufläche dagegen rund 35% aus.</p>
<p style="text-align: left;">Das Photo entstand übrigens im nordöstlichen Zipfel der Insel Fünen. Und bei dem Hügel im Hintergrund handelt es sich um das größte Hügelgrab aus der Steinzeit in ganz Dänemark. Rund 7000 Jahre ist die Grabanlage (die Grabkammer ist etwa 10 m lang und kann &#8222;erkrochen&#8220; werden) alt. Es ist (für alle, die es ganz genau wissen wollen) das Steinzeitgrab von Mårhøj.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>»München 2« braucht bezahlbaren Wohnraum</title>
		<link>https://www.scheloske.net/2013/muenchen-2-braucht-bezahlbaren-wohnraum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 15:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ist mein München. Sozusagen &#8211; und frei nach Dirk Wagner &#8211; &#8222;München 2&#8220;. Das alternative München, das ziemlich wenig bis gar nix mit Nobeldiscotheken, Nobel-Fußballvereinen und den reichen und schönen Menschen dieser Stadt an der Isar zu tun hat. Es gibt ein München jenseits des P1 und Grünwald. Mein München eben. Aber diese unprätentiöse-normal-subkulturelle [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das ist mein München. Sozusagen &#8211; und frei nach Dirk Wagner &#8211; &#8222;München 2&#8220;. Das alternative München, das ziemlich wenig bis gar nix mit Nobeldiscotheken, Nobel-Fußballvereinen und den reichen und schönen Menschen dieser Stadt an der Isar zu tun hat. Es gibt ein München jenseits des P1 und Grünwald. Mein München eben. Aber diese unprätentiöse-normal-subkulturelle München hat ein Problem: Wohnungen in der Stadt sind oft schweineteuer. Eine wunderbare Aktion will daran was ändern.</strong></p>
<p>Bis neulich habe ich ja in München gelebt. Insgesamt 15 Jahre lang. Davon fast 12 Jahre lang auf 11qm in meiner geliebten Studenten-WG in der Landsbergerstraße. Und ich kann gar nicht sagen, wie oft ich zu der Zeit mitleidig gefragt wurde, wie ich mir denn ein Studium in einer so teuren Stadt leisten könne. Ich konnte! Denn meine WG war zwar hinsichtlich mancher Aspekte unbezahlbar, rein monetär aber absolut fair. Aber Wohnungen zu fairen Preisen werden einfach immer seltener.</p>
<p>Und gerade in Innenstadtwohnlagen werden betagte Häuser eher abgerissen (und durch relativ hochpreisige Neubauten ersetzt), anstatt zu anständigen Konditionen saniert. Ein solches Haus, das tatsächlich in einem ziemlich desolaten Zustand ist, ist jetzt Gegenstand einer tollen Gueriila-Aktion. Das Haus in der Müllerstraße 6 (Ecke Corneliusstraße) soll wohl einem Neubau weichen. Keine soooo gute Idee, denn bezahlbare Wohnungen wird es da garantiert nicht geben. Was aber spricht gegen eine Sanierung? Daß das prinzipiell funktionieren könnte, zeigen einige Aktivisten rund um die Band &#8222;<a  href="http://www.moopmama.com/termine/">Moop Mama</a>&#8222;.</p>
<p><strong>Guerilla-Wohnungs-Renovierung in der Müllerstraße 6</strong></p>
<p>Ganz offensichtlich gibt es eine ziemlich illustre Unterstützerrunde. Die Sportfreunde Stiller sind mit von der Partie, Mehmut School, die Musikerin und Moderatorin <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fiva_%28Musikerin%29">Fiva</a>, der Regisseur Marcus H. Rosenmüller, SZ-Karikaturist Dieter Hanitzsch und auch Kabarett-Urgestein Dieter Hildebrandt. Ich finde die Idee klasse, die Umsetzung phänomenal und wünsche der Aktion jede Menge Resonanz. Jetzt soll Ude (der sich ja irgendwann früher mal als Mieter-Anwalt einen Namen gemacht hat) zeigen, wie er darauf reagiert.</p>
<p>München 2 braucht bezahlbare Wohnungen! 🙂</p>
<ul>
<li>Zu der Aktion gibt es hier bei on3-Radio auch noch ein <a  href="http://www.br.de/on3/themen/leben/interview-keno-moop-mama-muellerstrasse100.html">Interview mit Keno von &#8222;Moop Mama&#8220;</a>.</li>
</ul>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/tBk2HdyuzB0?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alt-J (∆) &#8211; Lobeshymnen auf die Tonkunst des Albums des Jahres &#8222;An Awesome Wave&#8220;</title>
		<link>https://www.scheloske.net/2012/alt-j-lobeshymnen-auf-die-tonkunst-des-albums-des-jahres-an-awesome-wave/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 13:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Alt-J]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Band ist die Antwort. Die Antwort auf die Frage nämlich, wie Musik im Jahr 2012 klingen sollte. Zu hören ist das auf dem Debütalbum &#8222;An Awesome Wave&#8220; der britischen Band &#8222;Alt-J&#8220;. Es ist zweifellos das Album des Jahres. Wann hat es das zuletzt gegeben? Da veröffentlicht eine junge Band ihr erstes Album, geht auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diese Band ist die Antwort. Die Antwort auf die Frage nämlich, wie Musik im Jahr 2012 klingen sollte. Zu hören ist das auf dem Debütalbum &#8222;An Awesome Wave&#8220; der britischen Band &#8222;Alt-J&#8220;. Es ist zweifellos das Album des Jahres.</strong></p>
<p>Wann hat es das zuletzt gegeben? Da veröffentlicht eine junge Band ihr erstes Album, geht auf eine erste Tour und muß daran nahtlos eine dichtgepackte Welttournee anschließen, in der für Deutschland gerade einmal drei magere Termine im kommenden Februar abfallen. Und dieser erstaunliche Erfolg hat zur Abwechslung mal rein gar nichts mit eher sekundären popkulturellen Qualitätsmerkmalen (Aussehen, extravagantes Outfit, Talkshow-Auftritte, zertrümmerte Hotelzimmer, Drogeneskapaden u.ä.) zu tun. Nein! Es ist dieses Mal wirklich die Musik. Und die ist nichts weniger als großartig!</p>
<p><strong>&#8222;An Awesome Wave&#8220;: Musikalisches Gesamtkunstwerk</strong></p>
<p>Die insgesamt 13 Stücke auf &#8222;An Awesome Wave&#8220; sind ein musikalisches Gesamtkunstwerk. Mit geradezu traumwandlerischem Gespür haben &#8222;Alt-J&#8220; die besten Elemente der verschiedenen Musikgenres gesammelt und neu arrangiert. Da trifft dreckiger Bass auf feinen Synthesizersound, mehrstimmiger Gesang auf Trip-Hop, Xylophongeklingel auf Klavier. Man sollte dem Album sicher 2-3 Durchläufe gönnen, um für sich zu entscheiden, ob man bereit für diese erstaunliche Tonkunst ist. Denn glatt und gefällig kommen die Songs von &#8222;Alt-J&#8220; natürlich nicht daher. Schon allein der Gesang: da wird gemaunzt, gewispert, gesungen mit sonorem Bass und manchmal ist man sich nicht sicher, ob da tatsächlich Sänger Joe Newman oder nicht doch ein arg gequälter Frosch zu hören ist. (Ob der Name &#8211; wenn man an die wunderbare <a  href="http://www.amazon.de/gp/product/B000I2K9M4/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000I2K9M4&amp;linkCode=as2&amp;tag=wwwleichtathl-21">Joanna Newsom</a> denkt &#8211; also wirklich nur ein Zufall ist?)</p>
<p>Aber wen wundert das bei einer Band, die aus ehemaligen Kunst- und Literaturstudenten besteht. An der Universität Leeds haben sich Gwil Sainsbury, Joe Newman, Gus Unger-Hamilton und Thom Green kennengelernt. Und entsprechend akademisch-nerdig kommt auch der Bandname daher: die Tastenkombination &#8222;Alt-J&#8220; ergibt (zumindest auf einem Mac mit UK-Tastaturbelegung) das Delta-Symbol. Was eben ganz im Sinne der Band für (Ver-)Änderung steht. Und daß das Plattencover eine <a href="http://spaceinimages.esa.int/Missions/Envisat/%28class%29/image">Aufnahme des ESA-Satelliten Envisat</a> ziert, passt irgendwie auch&#8230;</p>
<p>Wenn es nach mir ginge, dann dürften &#8222;Alt-J&#8220; gerne in den nächsten Jahren noch einige ebenso brillante Alben nachlegen. Und natürlich mehr Konzerte in Deutschland spielen. Idealer- und unbescheidenerweise mit Chor auf der Bühne, so wie hier:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/GG8qvVNAGMY?list=UUAMWWQQNQeD73DtiddfBrpg&amp;hl=de_DE" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Album ist ganz sicherlich kaufenswert:</p>
<ul>
<li>Alt-J (∆): <a  href="http://www.amazon.de/gp/product/B008F2J3S0/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B008F2J3S0&amp;linkCode=as2&amp;tag=wwwleichtathl-21">An Awesome Wave</a></li>
</ul>
<p>Wer sich noch ein wenig reinhören will, der hat bei Youtube ganz wunderbar Gelegenheit dazu.</p>
<ul>
<li>Alt-J (live): <a  href="http://www.youtube.com/watch?v=pcVRrlmpcWk" target="_blank">Mitschnitt eines Konzerts aus dem Oktober</a></li>
<li>Alt-J (live): <a  href="http://www.youtube.com/watch?v=_rCgCiX_WwI" target="_blank">Konzert im November in Amsterdam</a></li>
</ul>
<p>Und wie hier zu sehen und zu hören ist, werden manche Songs bereits anderweitig aufgeführt:</p>
<ul>
<li>London Contemporary Voices: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TlvYjGGlwzg" target="_blank">Alt-J &#8211; Ripe and ruin</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und natürlich glänzen Alt-J auch mit Musikvideos. Zum Song &#8222;Breezeblocks&#8220; wird eine wirklich spannende Geschichte erzählt:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/39435342?portrait=0&amp;badge=0&amp;color=fae719" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/39435342">Alt-J &#8222;Breezeblocks&#8220;</a> from <a href="http://vimeo.com/projectfathom">Project Fathom</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><small>Beitragsfoto von: Darligulves, Lizenz: CC-BY-SA 4.0</small></p>
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		<title>Gesundheitswissen: Im Land der Ahnungslosen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 06:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[Wann wird denn bitte das Schulfach Gesundheits- und Heilmittelkunde eingeführt (und meinetwegen jeweils ein Halbjahr Chemie und Physik gestrichen)? Die Ahnungslosigkeit in Sachen Medizin, Medikamente und Wirkstoffe tut schon fast körperlich weh. Die Mehrheit der Bundesbürger hat es sich ganz offenbar gemütlich eingerichtet in einer Welt, in der es auf der einen Seite die gute, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-693 alignright"  src="http://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/Naturheilkunde.jpg" alt="Gesundheitswissen: Im Land der Ahnungslosen" width="280" height="217" /><strong>Wann wird denn bitte das Schulfach Gesundheits- und Heilmittelkunde eingeführt (und meinetwegen jeweils ein Halbjahr Chemie und Physik gestrichen)?</strong></p>
<p>Die Ahnungslosigkeit in Sachen Medizin, Medikamente und Wirkstoffe tut schon fast körperlich weh. Die Mehrheit der Bundesbürger hat es sich ganz offenbar gemütlich eingerichtet in einer Welt, in der es auf der einen Seite die gute, sanfte &#8222;Medizin&#8220; (aka: &#8222;Naturheilkunde&#8220;) gibt, auf der anderen Seite die skrupellose Schulmedizin der Weißkittel mit ihren Apparaten. Da sind sich viele, viele Millionen ziemlich sicher.</p>
<p>Und sie sind sich auch sicher, daß Homöopathie eine elegante Methode ist, mit allerlei Wehwehchen fertig zu werden. Weil Homöopathie irgendwie so &#8222;sanft&#8220; und &#8222;naturheilkundlich&#8220; daherkommt. Daß Homöopathie spätmittelalterliche Magie und lukrative Schüttelkunde ist (und schlicht &#8211; was die Wirkstoffseite angeht &#8211; unwirksamer Hokuspokus), versteht dabei kein Schwein.</p>
<p><strong>Achtung: Naturheilkunde wirkt!</strong></p>
<p>Immerhin: Der Homöopathie-Quatsch wurde zuletzt ja löblicherweise mehrfach kritisiert. Im Spiegel als großes Thema oder aktuell im empfehlenswerten Buch: &#8222;<a  href="http://www.amazon.de/gp/product/3492055362/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3492055362&amp;linkCode=as2&amp;tag=werkstatt-21">Die Homöopathie-Lüge: So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen</a>&#8220; von Christian Weymayr und Nicole Heißmann.</p>
<p>Aber es hilft ja offenbar alles nix: denn dann sind plötzlich alle erschrocken oder offen entrüstet, wenn in einem Artikel geschrieben steht, daß pflanzliche Arzneien auch Nebenwirkungen haben und also Schaden können! Hossa! Wer hätte das gedacht?</p>
<p>Das kann man im und am interessanten Text von Dennis Ballwieser nachlesen, wo u.a. auf die gefährliche Seite der beliebten Johanniskrautmittelchen hingewiesen wird, die die Verstoffwechselung anderer Präparate (die evtl. der Arzt gleichzeitig verschrieben hat) verlangsamen oder beschleunigen. Beides mit negativen Effekten. Aber am besten alles direkt im Artikel nachlesen:</p>
<ul>
<li>D. Ballwieser: <a  href="http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/wechselwirkung-johanniskraut-kann-medikamente-unwirksam-machen-a-862945.html">Pflanzliche Arzneimittel: Gefährliches Johanniskraut</a></li>
</ul>
<p>Und dann bitte kurz in die Kommentare schauen. Da wird gleich von einem Auftragsartikel der Pharmaindustrie gefaselt, der bösen Lobby der Arzneimultis und daß der Spiegel ja sonst immer die Wirkungslosigkeit von Naturheilkunde kritisiere (das ist dann meistens die Homöpathie, ihr Schnarchnasen!), jetzt aber plötzlich behaupte, daß die Substanzen doch wirken. Beides ginge ja wohl nicht usw., usf.</p>
<p>Es ist zum heulen&#8230;</p>
<p>&#8212;</p>
<p>P.S: Dennis Ballwieser bezieht sich auf einen aktuellen Übersichtsartikel zu Wechselwirkungen von Naturheilpräparaten/Naturextrakten mit anderen Arzneimitteln:</p>
<ul>
<li>Tsai et.al. (2012): <a  href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1742-1241.2012.03008.x/abstract">Evaluation of documented drug interactions and contraindications associated with herbs and dietary supplements: a systematic literature review</a>, in: International Journal of Clinical Practice, DOI: 10.1111/j.1742-1241.2012.03008.x</li>
</ul>
<p><small>Bildquelle: kleines Foto stammt von stock.xchng, User: tinpalace</small></p>
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		<title>Sebastian Lind: Dänische Melancholie und eine große Stimme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 12:45:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ist fast ein bißchen unheimlich. Da kommt so ein unscheinbarer Däne daher, gerade 24 Jahre alt geworden. Er setzt sich auf einen Hocker im Probenraum, räuspert sich und beginnt auf seiner Gitarre zu spielen. Und dann beginnt er zu singen, leise zunächst, aber schon hier sehr eindringlich. Mit einer klaren, konzentrierten Stimme. So klar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist fast ein bißchen unheimlich. Da kommt so ein unscheinbarer Däne daher, gerade 24 Jahre alt geworden. Er setzt sich auf einen Hocker im Probenraum, räuspert sich und beginnt auf seiner Gitarre zu spielen. Und dann beginnt er zu singen, leise zunächst, aber schon hier sehr eindringlich. Mit einer klaren, konzentrierten Stimme. </p>
<p>So klar ist die Stimme von Sebastian Lind, wie die Herbstluft auf der dänischen Insel Fyn, wo Lind aufgewachsen ist. Aber da ist noch mehr: Kraft, Dynamik und Rhythmus nämlich, wie es für einen kurzen Moment ein wenig überrascht. Denn dort sitzt doch nur ein ziemlich kleiner, blonder Däne mit seiner Gitarre und singt&#8230;</p>
<figure id="attachment_679" aria-describedby="caption-attachment-679" style="width: 570px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow.jpg"><img decoding="async" src="http://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow-1024x597.jpg" alt="Sebastian Lind"  width="570" height="333" class="size-large wp-image-679" srcset="https://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow-1024x597.jpg 1024w, https://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow-768x448.jpg 768w, https://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow-300x175.jpg 300w, https://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow-330x193.jpg 330w, https://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow.jpg 1200w, https://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow-710x414.jpg 710w, https://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow-414x242.jpg 414w" sizes="(max-width: 570px) 100vw, 570px" /></a><figcaption id="caption-attachment-679" class="wp-caption-text">Sebastian Lind: 14 melancholische Songs auf seinem Album &#8222;I will follow&#8220;</figcaption></figure>
<p>Wer sich selbst davon überzeugen möchte, der findet unten das Video des rein akustisch eingespielten Songs &#8222;Still here&#8220;. Ich finde es toll! Es ist einer von insgesamt 14 Titeln, die Sebastian Lind für sein aktuelles Album &#8222;<a  href="http://www.amazon.de/gp/product/B007VAC456/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B007VAC456&amp;linkCode=as2&amp;tag=werkstatt-21">I will follow</a>&#8220; aufgenommen hat. </p>
<p>Musik macht Lind schon seit vielen Jahren. Zunächst lernte er Gitarre und sang ein wenig dazu, als er 17 Jahre alt war, begann er am Computer seine Songs aufzupeppen, komplexere Arrangements zu entwickeln und zu experimentieren. Und wie man auf seinem Album &#8222;I will follow&#8220; hören kann, hat es Sebastian Lind in den letzten Jahren dabei zu großer Meisterschaft gebracht. Denn das klingt richtig gut. (Als weiteres Video habe ich die Singleauskopplung &#8222;Never let go&#8220; eingebunden.)</p>
<p>Jetzt fehlt nur noch der richtige Erfolg. In Dänemark hatte er zwar schon vor zwei Jahren mit seinem selbstbetitelten Debütalbum (das es in Deutschland leider gar nicht zu kaufen gibt) einen ersten Achtungserfolg, jetzt soll es aber auch in anderen Ländern klappen. Denn die Sache mit der Musik scheint für Sebastian Lind eine Herzenssache zu sein. Ich mag das. Und wer auf melancholisch-fragile Popsongs mit viel <a href="http://www.scheloske.net/index.php/2012/08/kammermusikfolkpoprock-wer-ist-boris-und-wie-ist-das-mit-der-gaensehaut-beim-musikhoeren/" >Ohrwurmpotential</a> Lust hat, der sollte sich die Platte von Sebastian Lind besorgen:</p>
<ul>
<li>Sebastian Lind: <a  href="http://www.amazon.de/gp/product/B007VAC456/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B007VAC456&amp;linkCode=as2&amp;tag=werkstatt-21">I will follow</a></li>
</ul>
<p>Sebastian Lind: Still here</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/giQeLHjOA1g?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Sebastian Lind: Never let go</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/VFEg-BLcC_Y?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Kammermusikfolkpoprock: Wer ist Boris und wie ist das mit der Gänsehaut beim Musikhören?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 06:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rockmusik]]></category>
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					<description><![CDATA[Häufig passiert so etwas ja nicht. Vielleicht kam es häufiger vor, als man noch ein Kind war. Doch jetzt hat man doch zuviel gehört und hat vielleicht auch zu wenig Zeit, weil alles viel schneller geht. Die Zeitverfluggeschwindigkeit hat zugenommen. Das ist gewiß. Eine Antwort auf die Frage, weshalb sowas &#8211; also so ein Gänsehauterlebnis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Häufig passiert so etwas ja nicht. Vielleicht kam es häufiger vor, als man noch ein Kind war. Doch jetzt hat man doch zuviel gehört und hat vielleicht auch zu wenig Zeit, weil alles viel schneller geht. Die Zeitverfluggeschwindigkeit hat zugenommen. Das ist gewiß. Eine Antwort auf die Frage, weshalb sowas &#8211; also so ein Gänsehauterlebnis beim Musikhören &#8211; trotzdem seltener vorkommt als früher, ist es aber auch noch nicht.</p>
<p>Vielleicht stimmt sie ja auch gar nicht, also meine Privat-Theorie mit der Gänsehaut. Man sollte da mal eine Studie machen. N=1 ist ein wenig mager, gebe ich ja zu. Aber nur auf Befragung kann sowas natürlich nicht basieren, da müssten die Versuchspersonen schon verkabelt werden. Also mit Elektroden, die den Hautwiderstand messen und dann auf irgendwelchen Skalen einen Ausschlag provozieren, der anzeigt, daß etwas passiert ist. Eine Gänsehaut nämlich. Es zählen aber natürlich nur die Gänsehäute (gibt&#8217;s da den Plural?), die vom Musikhören kommen.</p>
<p>Und es muß ausgeschlossen werden, daß die Versuchspersonen Songs von &#8222;BOY&#8220; hören. Das verzerrt nämlich die ganze Studie und dann bräuchte man auch den ganzen Aufwand mit der Verkabelung und den Elektroden nicht.<br />
<strong><br />
Doch keine Antwort auf die Frage, wie das mit der Gänsehaut beim Musikhören ist</strong></p>
<p>Bis die Studie fertig ist, muß ich mich wohl selbst noch gedulden mit der Antwort auf die Frage wie das funktioniert und ob die Frequenz der Musik-Gänsehaut im Alter abnimmt.</p>
<p>Was ich allerdings weiß: der Song &#8222;Boris&#8220; der Band &#8222;BOY&#8220; hat einen enorm hohen Gänsehautfaktor. Das Lied ist genauso gut, genauso souverän komponiert, wie all die anderen fabelhaften Songs von Valeska Steiner und Sonja Glass, die mich letzten Herbst mit ihrem Debütalbum &#8222;<a  href="http://www.amazon.de/gp/product/B005805FSO/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B005805FSO&amp;linkCode=as2&amp;tag=werkstatt-21">Mutual Friends</a>&#8220; begeistert haben. Dazu kommt hier aber Valeskas Stimme, die noch intensiver, noch stärker und bestimmter ist als sonst.</p>
<p>Und das bereits in dieser 2010 in einem Züricher Straßen-Café live aufgenommenen Version, die schlicht großartig ist:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/xzS-NvgYVA4?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Was die Gänsehaut-Geschichte angeht, ist freilich die ein klein wenig aufwendiger abgemischte Version <a  href="http://tvnoir.de/boy-boris/">dieses BOY-Auftritts bei tvnoir</a> noch eine Nummer stärker. Das Cello von Sonja ist hier der beinahe unheimliche Konterpart zu Valeskas Gesang.</p>
<p>Wer es noch nicht kennt: Boxen ein klein wenig lauter drehen und 5 Minuten Zeit nehmen. Es lohnt sich. 🙂</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/0YuczuklewI?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Sydney &#8211; Der beste Hafen der Welt</title>
		<link>https://www.scheloske.net/2012/sydney-der-beste-hafen-der-welt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jul 2012 08:45:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Sydney]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch wenn man noch nie dort gewesen ist, so ahnt man doch, daß Sydney sehr, sehr schön gelegen ist. Man kennt die Fotos von Sydneys Oper und dahinter und daneben das Funkeln der Sonnenstrahlen auf dem Wasser. Wer freilich tatsächlich einmal in Sydney war, der weiß, daß die Realität diese diffuse Ahnung noch übertrifft: die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch wenn man noch nie dort gewesen ist, so ahnt man doch, daß Sydney sehr, sehr schön gelegen ist. Man kennt die Fotos von Sydneys Oper und dahinter und daneben das Funkeln der Sonnenstrahlen auf dem Wasser. Wer freilich tatsächlich einmal in Sydney war, der weiß, daß die Realität diese diffuse Ahnung noch übertrifft: die Lage von Sydney ist einfach phänomenal.</strong><span id="more-643"></span></p>
<p>Denn Sydney liegt ja nicht einfach irgendwie und irgendwo an der australischen Ostküste, sondern am <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Port_Jackson">Port Jackson</a>. Entdeckt wurde diese Bucht bzw. der Meerarm, der sich fast 20 Kilometer ins Landesinnere vorschlängelt, 1770 von James Cook. Und Cook merkte sofort, daß dieser Platz wunderbar für eine Siedlung geeignet ist &#8211; es sei &#8222;der beste Hafen der Welt&#8220;. Und er hatte schon recht damit. 🙂</p>
<p>Jedem Sydney-Besucher sei empfohlen die Bucht selbst zu erfahren. Z.B. indem man mit dem Schiff nach <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manly">Manly</a> fährt (der dortige Manly-Beach ist einer von Sydneys Stadtstränden und unserer Meinung nach eigentlich toller als der noch berühmtere Bondi-Beach). Kurz nach der Abfahrt von Darling Harbour hat man beim Zurückblicken diese Perspektive: man sieht das Stadtzentrum mit dem Sydyey Tower, das Sydney Opera House und natürlich die imposante Sydney Harbour Bridge.<!--?php if(function_exists('wp_greet_box')){wp_greet_box();} ?--><span class="panorama"><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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