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	<title>- Marc Scheloske</title>
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	<description>Profil, Person &#38; Projekte</description>
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	<title>- Marc Scheloske</title>
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		<title>Alt-J (∆) &#8211; Lobeshymnen auf die Tonkunst des Albums des Jahres &#8222;An Awesome Wave&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 13:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Alt-J]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Band ist die Antwort. Die Antwort auf die Frage nämlich, wie Musik im Jahr 2012 klingen sollte. Zu hören ist das auf dem Debütalbum &#8222;An Awesome Wave&#8220; der britischen Band &#8222;Alt-J&#8220;. Es ist zweifellos das Album des Jahres. Wann hat es das zuletzt gegeben? Da veröffentlicht eine junge Band ihr erstes Album, geht auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diese Band ist die Antwort. Die Antwort auf die Frage nämlich, wie Musik im Jahr 2012 klingen sollte. Zu hören ist das auf dem Debütalbum &#8222;An Awesome Wave&#8220; der britischen Band &#8222;Alt-J&#8220;. Es ist zweifellos das Album des Jahres.</strong></p>
<p>Wann hat es das zuletzt gegeben? Da veröffentlicht eine junge Band ihr erstes Album, geht auf eine erste Tour und muß daran nahtlos eine dichtgepackte Welttournee anschließen, in der für Deutschland gerade einmal drei magere Termine im kommenden Februar abfallen. Und dieser erstaunliche Erfolg hat zur Abwechslung mal rein gar nichts mit eher sekundären popkulturellen Qualitätsmerkmalen (Aussehen, extravagantes Outfit, Talkshow-Auftritte, zertrümmerte Hotelzimmer, Drogeneskapaden u.ä.) zu tun. Nein! Es ist dieses Mal wirklich die Musik. Und die ist nichts weniger als großartig!</p>
<p><strong>&#8222;An Awesome Wave&#8220;: Musikalisches Gesamtkunstwerk</strong></p>
<p>Die insgesamt 13 Stücke auf &#8222;An Awesome Wave&#8220; sind ein musikalisches Gesamtkunstwerk. Mit geradezu traumwandlerischem Gespür haben &#8222;Alt-J&#8220; die besten Elemente der verschiedenen Musikgenres gesammelt und neu arrangiert. Da trifft dreckiger Bass auf feinen Synthesizersound, mehrstimmiger Gesang auf Trip-Hop, Xylophongeklingel auf Klavier. Man sollte dem Album sicher 2-3 Durchläufe gönnen, um für sich zu entscheiden, ob man bereit für diese erstaunliche Tonkunst ist. Denn glatt und gefällig kommen die Songs von &#8222;Alt-J&#8220; natürlich nicht daher. Schon allein der Gesang: da wird gemaunzt, gewispert, gesungen mit sonorem Bass und manchmal ist man sich nicht sicher, ob da tatsächlich Sänger Joe Newman oder nicht doch ein arg gequälter Frosch zu hören ist. (Ob der Name &#8211; wenn man an die wunderbare <a  href="http://www.amazon.de/gp/product/B000I2K9M4/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000I2K9M4&amp;linkCode=as2&amp;tag=wwwleichtathl-21">Joanna Newsom</a> denkt &#8211; also wirklich nur ein Zufall ist?)</p>
<p>Aber wen wundert das bei einer Band, die aus ehemaligen Kunst- und Literaturstudenten besteht. An der Universität Leeds haben sich Gwil Sainsbury, Joe Newman, Gus Unger-Hamilton und Thom Green kennengelernt. Und entsprechend akademisch-nerdig kommt auch der Bandname daher: die Tastenkombination &#8222;Alt-J&#8220; ergibt (zumindest auf einem Mac mit UK-Tastaturbelegung) das Delta-Symbol. Was eben ganz im Sinne der Band für (Ver-)Änderung steht. Und daß das Plattencover eine <a href="http://spaceinimages.esa.int/Missions/Envisat/%28class%29/image">Aufnahme des ESA-Satelliten Envisat</a> ziert, passt irgendwie auch&#8230;</p>
<p>Wenn es nach mir ginge, dann dürften &#8222;Alt-J&#8220; gerne in den nächsten Jahren noch einige ebenso brillante Alben nachlegen. Und natürlich mehr Konzerte in Deutschland spielen. Idealer- und unbescheidenerweise mit Chor auf der Bühne, so wie hier:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/GG8qvVNAGMY?list=UUAMWWQQNQeD73DtiddfBrpg&amp;hl=de_DE" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Album ist ganz sicherlich kaufenswert:</p>
<ul>
<li>Alt-J (∆): <a  href="http://www.amazon.de/gp/product/B008F2J3S0/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B008F2J3S0&amp;linkCode=as2&amp;tag=wwwleichtathl-21">An Awesome Wave</a></li>
</ul>
<p>Wer sich noch ein wenig reinhören will, der hat bei Youtube ganz wunderbar Gelegenheit dazu.</p>
<ul>
<li>Alt-J (live): <a  href="http://www.youtube.com/watch?v=pcVRrlmpcWk" target="_blank">Mitschnitt eines Konzerts aus dem Oktober</a></li>
<li>Alt-J (live): <a  href="http://www.youtube.com/watch?v=_rCgCiX_WwI" target="_blank">Konzert im November in Amsterdam</a></li>
</ul>
<p>Und wie hier zu sehen und zu hören ist, werden manche Songs bereits anderweitig aufgeführt:</p>
<ul>
<li>London Contemporary Voices: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TlvYjGGlwzg" target="_blank">Alt-J &#8211; Ripe and ruin</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und natürlich glänzen Alt-J auch mit Musikvideos. Zum Song &#8222;Breezeblocks&#8220; wird eine wirklich spannende Geschichte erzählt:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/39435342?portrait=0&amp;badge=0&amp;color=fae719" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/39435342">Alt-J &#8222;Breezeblocks&#8220;</a> from <a href="http://vimeo.com/projectfathom">Project Fathom</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><small>Beitragsfoto von: Darligulves, Lizenz: CC-BY-SA 4.0</small></p>
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		<item>
		<title>Sebastian Lind: Dänische Melancholie und eine große Stimme</title>
		<link>https://www.scheloske.net/2012/sebastian-lind-daenische-melancholie-und-eine-grosse-stimme/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 12:45:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ist fast ein bißchen unheimlich. Da kommt so ein unscheinbarer Däne daher, gerade 24 Jahre alt geworden. Er setzt sich auf einen Hocker im Probenraum, räuspert sich und beginnt auf seiner Gitarre zu spielen. Und dann beginnt er zu singen, leise zunächst, aber schon hier sehr eindringlich. Mit einer klaren, konzentrierten Stimme. So klar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist fast ein bißchen unheimlich. Da kommt so ein unscheinbarer Däne daher, gerade 24 Jahre alt geworden. Er setzt sich auf einen Hocker im Probenraum, räuspert sich und beginnt auf seiner Gitarre zu spielen. Und dann beginnt er zu singen, leise zunächst, aber schon hier sehr eindringlich. Mit einer klaren, konzentrierten Stimme. </p>
<p>So klar ist die Stimme von Sebastian Lind, wie die Herbstluft auf der dänischen Insel Fyn, wo Lind aufgewachsen ist. Aber da ist noch mehr: Kraft, Dynamik und Rhythmus nämlich, wie es für einen kurzen Moment ein wenig überrascht. Denn dort sitzt doch nur ein ziemlich kleiner, blonder Däne mit seiner Gitarre und singt&#8230;</p>
<figure id="attachment_679" aria-describedby="caption-attachment-679" style="width: 570px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="http://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow-1024x597.jpg" alt="Sebastian Lind"  width="570" height="333" class="size-large wp-image-679" srcset="https://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow-1024x597.jpg 1024w, https://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow-768x448.jpg 768w, https://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow-300x175.jpg 300w, https://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow-330x193.jpg 330w, https://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow.jpg 1200w, https://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow-710x414.jpg 710w, https://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2012/10/SebastianLind_I-will-follow-414x242.jpg 414w" sizes="(max-width: 570px) 100vw, 570px" /></a><figcaption id="caption-attachment-679" class="wp-caption-text">Sebastian Lind: 14 melancholische Songs auf seinem Album &#8222;I will follow&#8220;</figcaption></figure>
<p>Wer sich selbst davon überzeugen möchte, der findet unten das Video des rein akustisch eingespielten Songs &#8222;Still here&#8220;. Ich finde es toll! Es ist einer von insgesamt 14 Titeln, die Sebastian Lind für sein aktuelles Album &#8222;<a  href="http://www.amazon.de/gp/product/B007VAC456/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B007VAC456&amp;linkCode=as2&amp;tag=werkstatt-21">I will follow</a>&#8220; aufgenommen hat. </p>
<p>Musik macht Lind schon seit vielen Jahren. Zunächst lernte er Gitarre und sang ein wenig dazu, als er 17 Jahre alt war, begann er am Computer seine Songs aufzupeppen, komplexere Arrangements zu entwickeln und zu experimentieren. Und wie man auf seinem Album &#8222;I will follow&#8220; hören kann, hat es Sebastian Lind in den letzten Jahren dabei zu großer Meisterschaft gebracht. Denn das klingt richtig gut. (Als weiteres Video habe ich die Singleauskopplung &#8222;Never let go&#8220; eingebunden.)</p>
<p>Jetzt fehlt nur noch der richtige Erfolg. In Dänemark hatte er zwar schon vor zwei Jahren mit seinem selbstbetitelten Debütalbum (das es in Deutschland leider gar nicht zu kaufen gibt) einen ersten Achtungserfolg, jetzt soll es aber auch in anderen Ländern klappen. Denn die Sache mit der Musik scheint für Sebastian Lind eine Herzenssache zu sein. Ich mag das. Und wer auf melancholisch-fragile Popsongs mit viel <a href="http://www.scheloske.net/index.php/2012/08/kammermusikfolkpoprock-wer-ist-boris-und-wie-ist-das-mit-der-gaensehaut-beim-musikhoeren/" >Ohrwurmpotential</a> Lust hat, der sollte sich die Platte von Sebastian Lind besorgen:</p>
<ul>
<li>Sebastian Lind: <a  href="http://www.amazon.de/gp/product/B007VAC456/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B007VAC456&amp;linkCode=as2&amp;tag=werkstatt-21">I will follow</a></li>
</ul>
<p>Sebastian Lind: Still here</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/giQeLHjOA1g?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Sebastian Lind: Never let go</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/VFEg-BLcC_Y?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Kammermusikfolkpoprock: Wer ist Boris und wie ist das mit der Gänsehaut beim Musikhören?</title>
		<link>https://www.scheloske.net/2012/kammermusikfolkpoprock-wer-ist-boris-und-wie-ist-das-mit-der-gaensehaut-beim-musikhoeren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 06:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rockmusik]]></category>
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					<description><![CDATA[Häufig passiert so etwas ja nicht. Vielleicht kam es häufiger vor, als man noch ein Kind war. Doch jetzt hat man doch zuviel gehört und hat vielleicht auch zu wenig Zeit, weil alles viel schneller geht. Die Zeitverfluggeschwindigkeit hat zugenommen. Das ist gewiß. Eine Antwort auf die Frage, weshalb sowas &#8211; also so ein Gänsehauterlebnis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Häufig passiert so etwas ja nicht. Vielleicht kam es häufiger vor, als man noch ein Kind war. Doch jetzt hat man doch zuviel gehört und hat vielleicht auch zu wenig Zeit, weil alles viel schneller geht. Die Zeitverfluggeschwindigkeit hat zugenommen. Das ist gewiß. Eine Antwort auf die Frage, weshalb sowas &#8211; also so ein Gänsehauterlebnis beim Musikhören &#8211; trotzdem seltener vorkommt als früher, ist es aber auch noch nicht.</p>
<p>Vielleicht stimmt sie ja auch gar nicht, also meine Privat-Theorie mit der Gänsehaut. Man sollte da mal eine Studie machen. N=1 ist ein wenig mager, gebe ich ja zu. Aber nur auf Befragung kann sowas natürlich nicht basieren, da müssten die Versuchspersonen schon verkabelt werden. Also mit Elektroden, die den Hautwiderstand messen und dann auf irgendwelchen Skalen einen Ausschlag provozieren, der anzeigt, daß etwas passiert ist. Eine Gänsehaut nämlich. Es zählen aber natürlich nur die Gänsehäute (gibt&#8217;s da den Plural?), die vom Musikhören kommen.</p>
<p>Und es muß ausgeschlossen werden, daß die Versuchspersonen Songs von &#8222;BOY&#8220; hören. Das verzerrt nämlich die ganze Studie und dann bräuchte man auch den ganzen Aufwand mit der Verkabelung und den Elektroden nicht.<br />
<strong><br />
Doch keine Antwort auf die Frage, wie das mit der Gänsehaut beim Musikhören ist</strong></p>
<p>Bis die Studie fertig ist, muß ich mich wohl selbst noch gedulden mit der Antwort auf die Frage wie das funktioniert und ob die Frequenz der Musik-Gänsehaut im Alter abnimmt.</p>
<p>Was ich allerdings weiß: der Song &#8222;Boris&#8220; der Band &#8222;BOY&#8220; hat einen enorm hohen Gänsehautfaktor. Das Lied ist genauso gut, genauso souverän komponiert, wie all die anderen fabelhaften Songs von Valeska Steiner und Sonja Glass, die mich letzten Herbst mit ihrem Debütalbum &#8222;<a  href="http://www.amazon.de/gp/product/B005805FSO/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B005805FSO&amp;linkCode=as2&amp;tag=werkstatt-21">Mutual Friends</a>&#8220; begeistert haben. Dazu kommt hier aber Valeskas Stimme, die noch intensiver, noch stärker und bestimmter ist als sonst.</p>
<p>Und das bereits in dieser 2010 in einem Züricher Straßen-Café live aufgenommenen Version, die schlicht großartig ist:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/xzS-NvgYVA4?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Was die Gänsehaut-Geschichte angeht, ist freilich die ein klein wenig aufwendiger abgemischte Version <a  href="http://tvnoir.de/boy-boris/">dieses BOY-Auftritts bei tvnoir</a> noch eine Nummer stärker. Das Cello von Sonja ist hier der beinahe unheimliche Konterpart zu Valeskas Gesang.</p>
<p>Wer es noch nicht kennt: Boxen ein klein wenig lauter drehen und 5 Minuten Zeit nehmen. Es lohnt sich. 🙂</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/0YuczuklewI?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>»Valtari« &#8211; Neue Klangzaubereien von Sigur Rós</title>
		<link>https://www.scheloske.net/2012/valtari-neue-klangzaubereien-von-sigur-ros/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 13:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Sigur Ros]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Redensart mit den großen Dingen, die angeblich ihre Schatten vorauswerfen, ist prinzipiell ja ein wenig überstrapaziert. Einerseits. Andererseits: Manchmal stimmt die Geschichte auch. Mit den großen, anstehenden Dingen und den Schatten. So zum Beispiel, wenn es um die isländische Band &#8222;Sigur Rós&#8220; geht. Die hat jetzt nämlich ein neues Album fertiggestellt, das Ende Mai [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Redensart mit den großen Dingen, die angeblich ihre Schatten vorauswerfen, ist prinzipiell ja ein wenig überstrapaziert. Einerseits. Andererseits: Manchmal stimmt die Geschichte auch. Mit den großen, anstehenden Dingen und den Schatten. So zum Beispiel, wenn es um die isländische Band &#8222;Sigur Rós&#8220; geht. Die hat jetzt nämlich ein neues Album fertiggestellt, das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B007OWG3LM/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B007OWG3LM" Valtari" bei Amazon">Ende Mai zu kaufen</a> sein wird. Und es ist &#8211; wie der vorab veröffentlichte Titel &#8222;Ekki Múkk&#8220; zeigt &#8211; großartig.</strong></p>
<p>Wenn ich Bilder von Island sehe, all die spröd-karge Landschaft mit sicherlich kristallklarer Luft (wenn man nicht zufälligerweise neben einem Schwefelloch steht), dann ist mir das alles zwar fremd, aber doch auch wieder vertraut. Ganz ähnlich ist es mit der Musik von &#8222;Sigur Rós&#8220;, die ich seit gut 10 Jahren sehr, sehr gerne höre. </p>
<p>In den Songs vermischt sich das Wogen des Meeres und das Zischen der Wellen, die in den Fjörden gegen die Hafenmauern schlagen. Das Grollen und Grummeln der Vulkane mit dem fiependen Wind und dem Scheppern der Konservenbüchse, die über die Straße weht. Das alles (und natürlich noch viel mehr) findet man bei &#8222;Sigur Rós&#8220; auch im sechsten Album. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B007OWG3LM/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B007OWG3LM" Valtari" bei Amazon">Das heißt &#8222;Valtari&#8220; und erscheint am 29. Mai 2012.</a> (Amazon-Link) </p>
<p>Es knistert und klingt, daß es eine Freude ist. Und immer wieder hat man das Gefühl als sitze man im Inneren eines riesengroßen Walfisches, der im Hafen von Reykjavik gestrandet ist und draußen spielt das isländische Nationalorchester. Schön! Das Video ist insgesamt recht zurückgenommen. Unaufgeregt könnte man das auch nennen &#8211; dieses Mal rennen zumindest keine nackten Menschen durchs Bild wie damals 2008 bei<a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/06/02/sommernachts-und-tagtraeume-sigur-ros-erregen-mit-gobbledigook-werkstattnotiz-lxxxxii/" gobbledigook" von Sigur Ros und mein Werkstatt-Text"> »Gobbledigook«</a>. Schön ist es dennoch und es kommt ja sowieso auf die Musik an. Anhören!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/39194761?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="560" height="380" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe><br />
<em><br />
[Aufmerksam geworden auf das <a href="http://www.nicorola.de/sigur-ros-ekki-mukk/" >neue Sigur-Rós-Album bin ich übrigens bei Nicorola</a>.]</em></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Kammermusik: Dillon singt &#8218;As Much As I Ever Could&#8216;</title>
		<link>https://www.scheloske.net/2012/kammermusik-dillon-singt-as-much-as-i-ever-could/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 08:30:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ging mir schon beim ersten Mal so: ich habe das Gefühl, daß das gar nicht für mich gedacht ist. Es ist zu privat, zu intim und eben nicht für die Öffentlichkeit, was die mittlerweile 23-jährige Dillon da macht. Aber da es auf Konzertbühnen passiert und im Internet zu hören ist, darf man sich offenbar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ging mir schon beim ersten Mal so: ich habe das Gefühl, daß das gar nicht für mich gedacht ist. Es ist zu privat, zu intim und eben nicht für die Öffentlichkeit, was die mittlerweile 23-jährige Dillon da macht. Aber da es auf Konzertbühnen passiert und im Internet zu hören ist, darf man sich offenbar doch daran freuen. Das ist schön. Und macht deutlich, daß das allermeiste, was in den Casting- und Gesangsshows passiert eigentlich nur Kreisklasse ist.</strong></p>
<p>Es ist ziemlich genau zwei Jahre her, daß ich in München auf einem Tocotronic-Konzert war. Mit der Vorband hatte ich mich zuvor nicht beschäftigt, umso erstaunter war ich, daß da keine ausgewachsene Indieband auf die Bühne steigt.<a href="https://www.scheloske.net/2012/kammermusik-dillon-singt-as-much-as-i-ever-could/#footnote_0_447" id="identifier_0_447" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Unvergessen vor 15 Jahren die &sbquo;Aeronauten&lsquo; damals als Toco-Support.">1</a> Es war Dillon, in deren Paß tatsächlich der hübsch-zauberhaft Name &#8218;<em>Dominique Dillon de Byington</em>&#8218; steht. Und so zauberhaft und gar nicht wirklich echt ist auch Dillons Stimme und Musik. Es sind Songs, die nicht zum Tag und auch nicht zur Nacht gehören, sondern eher zu einer Zwischensphäre. Songs von dort draußen, wo sich die Nacht mit dem Tageslicht bricht. </p>
<p><strong>Große, seltene Kunst</strong></p>
<p>Inzwischen gibt es auch ein Album mit dem Titel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005L12SJE/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B005L12SJE">&#8222;This silence kills&#8220;</a> (Amazon-Link). Darauf sind großartige Stücke, wie etwa das unglaubliche <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BDsuR22GQPQ">&#8222;Thirteen Thirtyfive&#8220;</a> und natürlich auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Mm6MBNAG6-Y">&#8222;Tip Tapping&#8220;</a>, ein Song, dem man eigentlich Warnhinweise beilegen müßte. Ausgesprochen hohes Ohrwurmrisiko. Wer mag soll sich das anhören (die beiden letzten Links führen zu Youtube). </p>
<p>Hier zum Schluß aber ein anderes kleines Stück. &#8222;As Much As I Ever Could&#8220; (im Original von &#8218;City and Colour&#8216;). Eigentlich nur eine Cover-Version, aber eben ein wunderbares Beispiel dafür, was ich eingangs geschrieben habe: ich habe immer ein wenig den Eindruck, als singe Dillon nur für sich &#8211; und als sei es fast voyeuristisch-ungehörig, daß ich zuhöre. Das ist selten und sehr besonders. Große Kunst!</p>
<div class="auflistung">
<li>Mehr von Dillon auf ihrer <a href="http://dillon-music.com/" >Website</a></li>
</div>
<p><iframe width="580" height="423" src="http://www.youtube.com/embed/ciDFM1wb3Dw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><small><em>[Das kleine Thumbnail-Bild bei der Beitragsübersicht ist (c) Dominique Dillon de Byington.]</em></small></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_447" class="footnote">Unvergessen vor 15 Jahren die &#8218;Aeronauten&#8216; damals als Toco-Support.</li></ol>]]></content:encoded>
					
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