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	<title>- Marc Scheloske</title>
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	<description>Profil, Person &#38; Projekte</description>
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	<title>- Marc Scheloske</title>
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		<title>Alt-J (∆) &#8211; Lobeshymnen auf die Tonkunst des Albums des Jahres &#8222;An Awesome Wave&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 13:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Alt-J]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Band ist die Antwort. Die Antwort auf die Frage nämlich, wie Musik im Jahr 2012 klingen sollte. Zu hören ist das auf dem Debütalbum &#8222;An Awesome Wave&#8220; der britischen Band &#8222;Alt-J&#8220;. Es ist zweifellos das Album des Jahres. Wann hat es das zuletzt gegeben? Da veröffentlicht eine junge Band ihr erstes Album, geht auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diese Band ist die Antwort. Die Antwort auf die Frage nämlich, wie Musik im Jahr 2012 klingen sollte. Zu hören ist das auf dem Debütalbum &#8222;An Awesome Wave&#8220; der britischen Band &#8222;Alt-J&#8220;. Es ist zweifellos das Album des Jahres.</strong></p>
<p>Wann hat es das zuletzt gegeben? Da veröffentlicht eine junge Band ihr erstes Album, geht auf eine erste Tour und muß daran nahtlos eine dichtgepackte Welttournee anschließen, in der für Deutschland gerade einmal drei magere Termine im kommenden Februar abfallen. Und dieser erstaunliche Erfolg hat zur Abwechslung mal rein gar nichts mit eher sekundären popkulturellen Qualitätsmerkmalen (Aussehen, extravagantes Outfit, Talkshow-Auftritte, zertrümmerte Hotelzimmer, Drogeneskapaden u.ä.) zu tun. Nein! Es ist dieses Mal wirklich die Musik. Und die ist nichts weniger als großartig!</p>
<p><strong>&#8222;An Awesome Wave&#8220;: Musikalisches Gesamtkunstwerk</strong></p>
<p>Die insgesamt 13 Stücke auf &#8222;An Awesome Wave&#8220; sind ein musikalisches Gesamtkunstwerk. Mit geradezu traumwandlerischem Gespür haben &#8222;Alt-J&#8220; die besten Elemente der verschiedenen Musikgenres gesammelt und neu arrangiert. Da trifft dreckiger Bass auf feinen Synthesizersound, mehrstimmiger Gesang auf Trip-Hop, Xylophongeklingel auf Klavier. Man sollte dem Album sicher 2-3 Durchläufe gönnen, um für sich zu entscheiden, ob man bereit für diese erstaunliche Tonkunst ist. Denn glatt und gefällig kommen die Songs von &#8222;Alt-J&#8220; natürlich nicht daher. Schon allein der Gesang: da wird gemaunzt, gewispert, gesungen mit sonorem Bass und manchmal ist man sich nicht sicher, ob da tatsächlich Sänger Joe Newman oder nicht doch ein arg gequälter Frosch zu hören ist. (Ob der Name &#8211; wenn man an die wunderbare <a  href="http://www.amazon.de/gp/product/B000I2K9M4/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000I2K9M4&amp;linkCode=as2&amp;tag=wwwleichtathl-21">Joanna Newsom</a> denkt &#8211; also wirklich nur ein Zufall ist?)</p>
<p>Aber wen wundert das bei einer Band, die aus ehemaligen Kunst- und Literaturstudenten besteht. An der Universität Leeds haben sich Gwil Sainsbury, Joe Newman, Gus Unger-Hamilton und Thom Green kennengelernt. Und entsprechend akademisch-nerdig kommt auch der Bandname daher: die Tastenkombination &#8222;Alt-J&#8220; ergibt (zumindest auf einem Mac mit UK-Tastaturbelegung) das Delta-Symbol. Was eben ganz im Sinne der Band für (Ver-)Änderung steht. Und daß das Plattencover eine <a href="http://spaceinimages.esa.int/Missions/Envisat/%28class%29/image">Aufnahme des ESA-Satelliten Envisat</a> ziert, passt irgendwie auch&#8230;</p>
<p>Wenn es nach mir ginge, dann dürften &#8222;Alt-J&#8220; gerne in den nächsten Jahren noch einige ebenso brillante Alben nachlegen. Und natürlich mehr Konzerte in Deutschland spielen. Idealer- und unbescheidenerweise mit Chor auf der Bühne, so wie hier:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/GG8qvVNAGMY?list=UUAMWWQQNQeD73DtiddfBrpg&amp;hl=de_DE" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Album ist ganz sicherlich kaufenswert:</p>
<ul>
<li>Alt-J (∆): <a  href="http://www.amazon.de/gp/product/B008F2J3S0/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B008F2J3S0&amp;linkCode=as2&amp;tag=wwwleichtathl-21">An Awesome Wave</a></li>
</ul>
<p>Wer sich noch ein wenig reinhören will, der hat bei Youtube ganz wunderbar Gelegenheit dazu.</p>
<ul>
<li>Alt-J (live): <a  href="http://www.youtube.com/watch?v=pcVRrlmpcWk" target="_blank">Mitschnitt eines Konzerts aus dem Oktober</a></li>
<li>Alt-J (live): <a  href="http://www.youtube.com/watch?v=_rCgCiX_WwI" target="_blank">Konzert im November in Amsterdam</a></li>
</ul>
<p>Und wie hier zu sehen und zu hören ist, werden manche Songs bereits anderweitig aufgeführt:</p>
<ul>
<li>London Contemporary Voices: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TlvYjGGlwzg" target="_blank">Alt-J &#8211; Ripe and ruin</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und natürlich glänzen Alt-J auch mit Musikvideos. Zum Song &#8222;Breezeblocks&#8220; wird eine wirklich spannende Geschichte erzählt:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/39435342?portrait=0&amp;badge=0&amp;color=fae719" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/39435342">Alt-J &#8222;Breezeblocks&#8220;</a> from <a href="http://vimeo.com/projectfathom">Project Fathom</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><small>Beitragsfoto von: Darligulves, Lizenz: CC-BY-SA 4.0</small></p>
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		<title>Kammermusik: Dillon singt &#8218;As Much As I Ever Could&#8216;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 08:30:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ging mir schon beim ersten Mal so: ich habe das Gefühl, daß das gar nicht für mich gedacht ist. Es ist zu privat, zu intim und eben nicht für die Öffentlichkeit, was die mittlerweile 23-jährige Dillon da macht. Aber da es auf Konzertbühnen passiert und im Internet zu hören ist, darf man sich offenbar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ging mir schon beim ersten Mal so: ich habe das Gefühl, daß das gar nicht für mich gedacht ist. Es ist zu privat, zu intim und eben nicht für die Öffentlichkeit, was die mittlerweile 23-jährige Dillon da macht. Aber da es auf Konzertbühnen passiert und im Internet zu hören ist, darf man sich offenbar doch daran freuen. Das ist schön. Und macht deutlich, daß das allermeiste, was in den Casting- und Gesangsshows passiert eigentlich nur Kreisklasse ist.</strong></p>
<p>Es ist ziemlich genau zwei Jahre her, daß ich in München auf einem Tocotronic-Konzert war. Mit der Vorband hatte ich mich zuvor nicht beschäftigt, umso erstaunter war ich, daß da keine ausgewachsene Indieband auf die Bühne steigt.<a href="https://www.scheloske.net/2012/kammermusik-dillon-singt-as-much-as-i-ever-could/#footnote_0_447" id="identifier_0_447" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Unvergessen vor 15 Jahren die &sbquo;Aeronauten&lsquo; damals als Toco-Support.">1</a> Es war Dillon, in deren Paß tatsächlich der hübsch-zauberhaft Name &#8218;<em>Dominique Dillon de Byington</em>&#8218; steht. Und so zauberhaft und gar nicht wirklich echt ist auch Dillons Stimme und Musik. Es sind Songs, die nicht zum Tag und auch nicht zur Nacht gehören, sondern eher zu einer Zwischensphäre. Songs von dort draußen, wo sich die Nacht mit dem Tageslicht bricht. </p>
<p><strong>Große, seltene Kunst</strong></p>
<p>Inzwischen gibt es auch ein Album mit dem Titel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005L12SJE/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=werkstatt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B005L12SJE">&#8222;This silence kills&#8220;</a> (Amazon-Link). Darauf sind großartige Stücke, wie etwa das unglaubliche <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BDsuR22GQPQ">&#8222;Thirteen Thirtyfive&#8220;</a> und natürlich auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Mm6MBNAG6-Y">&#8222;Tip Tapping&#8220;</a>, ein Song, dem man eigentlich Warnhinweise beilegen müßte. Ausgesprochen hohes Ohrwurmrisiko. Wer mag soll sich das anhören (die beiden letzten Links führen zu Youtube). </p>
<p>Hier zum Schluß aber ein anderes kleines Stück. &#8222;As Much As I Ever Could&#8220; (im Original von &#8218;City and Colour&#8216;). Eigentlich nur eine Cover-Version, aber eben ein wunderbares Beispiel dafür, was ich eingangs geschrieben habe: ich habe immer ein wenig den Eindruck, als singe Dillon nur für sich &#8211; und als sei es fast voyeuristisch-ungehörig, daß ich zuhöre. Das ist selten und sehr besonders. Große Kunst!</p>
<div class="auflistung">
<li>Mehr von Dillon auf ihrer <a href="http://dillon-music.com/" >Website</a></li>
</div>
<p><iframe width="580" height="423" src="http://www.youtube.com/embed/ciDFM1wb3Dw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><small><em>[Das kleine Thumbnail-Bild bei der Beitragsübersicht ist (c) Dominique Dillon de Byington.]</em></small></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_447" class="footnote">Unvergessen vor 15 Jahren die &#8218;Aeronauten&#8216; damals als Toco-Support.</li></ol>]]></content:encoded>
					
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