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	<title>- Marc Scheloske</title>
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	<description>Profil, Person &#38; Projekte</description>
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	<title>- Marc Scheloske</title>
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		<title>Offene Briefe, Geisterwelten und das Stockholm-Syndrom der Berliner Piraten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Scherler]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Offene Briefe sind ja eine wunderbare Erfindung. Nur dumm, daß meistens die falschen Leute welche schreiben. Wir alle warten, daß sich Bundespräsident Wulff endlich mal in vernünftiger Form erklärt.1 Aber der ziert sich. Währenddessen hat Daniela Scherler zur digitalen Feder gegriffen, doch was man da liest, hätte man eigentlich lieber gar nicht gewußt. Es ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_388" aria-describedby="caption-attachment-388" style="width: 240px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="size-full wp-image-388"  src="http://www.scheloske.net/wp-content/uploads/2011/12/Tagesspiegel-Screenshot240.jpg" alt="Artikel beim Tagesspiegel zum Piraten-Esogate" width="240" height="194" /><figcaption id="caption-attachment-388" class="wp-caption-text">Artikel beim Tagesspiegel zum Piraten-Esogate</figcaption></figure>
<p><strong>Offene Briefe sind ja eine wunderbare Erfindung. Nur dumm, daß meistens die falschen Leute welche schreiben. Wir alle warten, daß sich Bundespräsident Wulff endlich mal in vernünftiger Form erklärt.<a href="https://www.scheloske.net/2011/offene-briefe-geisterwelten-und-das-stockholm-syndrom-der-berliner-piraten/#footnote_0_373" id="identifier_0_373" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Auch wenn ich so meine Zweifel habe, ob ich nachvollziehen k&ouml;nnte, warum Wulff nicht einfach zur Bank marschiert, wenn er Geld f&uuml;r einen Hauskauf braucht. Und zu seiner offenbar notorisch klammen Urlaubskasse f&auml;llt mir ehrlicherweise auch nichts mehr ein&hellip;">1</a> Aber der ziert sich. Währenddessen <a  href="http://www.piratenfraktion-berlin.de/2011/12/19/offener-brief-der-fraktionsgeschaftsfuhrerin/">hat Daniela Scherler zur digitalen Feder</a> gegriffen, doch was man da liest, hätte man eigentlich lieber gar nicht gewußt. Es ist schlimm&#8230;<br />
</strong></p>
<p>Kurz die Rekapitulation der letzten Ereignisse: ich habe vergangenen Donnerstag über das doch arg gewöhnungsbedürftige Weltbild von Daniela Scherler <a  href="http://www.scheloske.net/index.php/2011/12/kein-spass-die-seltsame-esoterik-welt-der-fraktionsgeschaeftsfuehrerin-der-berliner-piraten/">gebloggt</a>, die zuletzt als Heilpraktikerin, Coach und <a  href="http://www.amazon.de/gp/product/3839141575/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3839141575">Buchautorin</a><a href="https://www.scheloske.net/2011/offene-briefe-geisterwelten-und-das-stockholm-syndrom-der-berliner-piraten/#footnote_1_373" id="identifier_1_373" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Achtung: Das ist ein Amazon-Affiliate-Link. Dieses Buch aber bitte nicht kaufen. Danke.">2</a> tätig war.</p>
<p>Inzwischen ist sie Fraktionsgeschäftsführerin der Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus. Der Umstand, daß Frau Scherler in ihren Seminaren und Büchern ganz offensichtlich absolut groteske Lebens- und Gesundheitstipps<a href="https://www.scheloske.net/2011/offene-briefe-geisterwelten-und-das-stockholm-syndrom-der-berliner-piraten/#footnote_2_373" id="identifier_2_373" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die im Einzelfall nicht nur dem gesunden Menschenverstand zuwiderlaufen, sondern im eklatanten Widerspruch zu allen &ndash; empirisch abgesicherten &ndash; Erkenntnissen stehen!">3</a> gibt, generell Krankheiten als nichtbewältigte &#8222;Lernthemen&#8220; definiert und ganz nebenbei schwerkranken Menschen pauschal eine (Mit-)Schuld für ihre Krankheit zuweist, hat die Berliner Piraten nicht davon abgehalten, Frau Scherler einzustellen. Darüber habe ich mich gewundert.<a href="https://www.scheloske.net/2011/offene-briefe-geisterwelten-und-das-stockholm-syndrom-der-berliner-piraten/#footnote_3_373" id="identifier_3_373" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es wurde gelegentlich gemunkelt, das alles sei eine &ndash; geplant-kalkulierte? &ndash; Hetzjagd, evtl. sogar eine konzertierte Aktion von Piratenkritikern. Was nat&uuml;rlich Quatsch ist. Ich habe ansonsten keine gro&szlig;artige Meinung zu den Piraten. Die sollen mal ihren Kram machen, ihr Programm ausbuchstabieren und dann sehen wir weiter. Ich habe (wie auch nachles- und nachpr&uuml;fbar ist) noch an keiner Stelle zuvor Piratenkritik ge&uuml;bt. War also meine Premiere.">4</a></p>
<p><strong>Ein Shitstorm und seine Folgen</strong></p>
<p>Mein kritischer Beitrag hat unerwartet große Resonanz erfahren. Es wurde getwittert, verlinkt und geschimpft. Binnen weniger Stunden entlud sich ein veritabler Shitstorm über den Piraten bzw. Daniela Scherler.<a href="https://www.scheloske.net/2011/offene-briefe-geisterwelten-und-das-stockholm-syndrom-der-berliner-piraten/#footnote_4_373" id="identifier_4_373" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nachdem ich selbst seit Jahren im Internet engagiert bin, wei&szlig; ich was das hei&szlig;t, wenn man Zielscheibe von kritik wird. Shitstorms mittlerer Auspr&auml;gung habe ich selbst durchaus auch schon durchgemacht. Ich wei&szlig; also, wovon ich rede.">5</a> Am Freitag war die fragwürdige Personalie dann auch <a  href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,804278,00.html">Thema bei Spiegel Online</a>, später war dann auch <a  href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/die-piraten-haben-den-wertepluralismus-falsch-verstanden/5970156.html">beim Tagesspiegel vernünftiges zum Thema zu lesen</a>.</p>
<p>Die Versuche zu Deeskalation der Piraten selbst, waren eher halbherzig. Die Stellungnahme auf der Website (<a  href="http://www.piratenfraktion-berlin.de/2011/12/16/fragen-zur-fraktionsgeschaftsfuhrerin/">hier</a>) war dann doch inhaltlich zu dünn (und vielleicht zu feige). Am heutigen Montag wurde nun <a  href="http://www.piratenfraktion-berlin.de/2011/12/19/offener-brief-der-fraktionsgeschaftsfuhrerin/">ein offener Brief von Daniela Scherler</a> veröffentlicht, in dem sie selbst Stellung zu den Diskussionen nimmt. Und ich wage zu prophezeien, daß der Fall damit noch lange nicht erledigt ist.</p>
<p>Denn (wie eingangs erläutert) &#8222;offene Briefe&#8220; sind zwar prinzipiell eine gute Erfindung, aber der Inhalt sollte halt dann auch passen. Doch nach der Lektüre des Briefes von Daniela Scherler ist man eher ernüchtert. Und auch ein bißchen entsetzt.</p>
<p><strong>Uneinsichtigkeit und Katastrophenmanagement</strong></p>
<p>Ernüchtert ist man, was Frau Scherler betrifft. Entsetzt, was das Krisenmanagemnt der Piraten angeht. Der Reihe nach: Irgendwie ahnte man ja, daß Frau Scherler gewisse Schwierigkeiten damit hat, bestimmte (physische) Realitäten anzuerkennen. Ihre Stellungnahme offenbart nun allerdings auch ihre Unfähigkeit die (soziale) Stimmungslage einzuschätzen.</p>
<p>Denn nach dem einleitenden trotzig-diffusen Bekenntnis zu Religions- und Meinungsfreiheit kontert Daniela Scherler die Kritik auf ihre ganz eigene Art und Weise. Zum Vorwurf, sie schiebe Kranken die Schuld an der Krankeit zu, schreibt sie:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich verwende nicht den Begriff Schuld, sondern Verantwortung. Mit dem Titel „Du hast die Macht über Dich!“ will ich verdeutlichen, dass jeder von uns für sein Leben in hohem Maß Eigenverantwortung trägt. Und es für jeden einzelnen hilfreich ist, wenn er diesen Teil der Verantwortung annimmt, anstatt sie auf andere zu projizieren. Es gibt Lebensumstände und Situationen, in denen man sicherlich nur von einer Teilverantwortung sprechen kann oder Lebensumstände, in die man zum Beispiel hineingeboren wird. Dort greift der Begriff Eigenverantwortung wohl eher aus spiritueller Sicht. Hilfe und Unterstützung gebe ich ohne die vorherige Klärung der Eigenverantwortung.&#8220;</p></blockquote>
<p>Es ist auf den ersten Blick eine umständliche Pseudorechtfertigung. Mit der Unterstellung sie operiere mit dem Schuldbegriff, tue man ihr Unrecht. Es gehe ihr vielmehr um Verantwortung. Und &#8222;Eigenverantwortung&#8220; klingt ja gut. Beim ersten Lesen.</p>
<p>Beim zweiten Mal? Wird es mir übel. Denn es geht (das zur Erinnerung) um Krankheiten wie Krebs, AIDS, Lungenentzündungen, weitere Infektionskrankheiten etc.</p>
<p>Zur Erinnerung: Die Kritik lautete, Frau Scherler gebe den Betroffenen Schuld an ihrer Krankheit. Und ihre Antwort? Genau: <em>&#8222;Es ist für jeden einzelnen hilfreich, wenn er (&#8230;) Verantwortung annimmt, anstatt sie auf andere zu projizieren.&#8220;</em></p>
<p>Puh! Also doch selbst Schuld bzw. verantwortlich? Wobei es wohl Ausnahmen &#8211; so darf man jetzt immerhin lesen &#8211; gibt. Denn <em>&#8222;[in bestimmten] Lebensumständen und Situationen&#8220;</em> gibt es wohl nur eine &#8222;Teilverantwortung&#8220;, etwa wenn man in<em> &#8222;Lebensumstände (&#8230;) hineingeboren&#8220;</em> wurde. Klartext Frau Scherler? Etwa wenn man mit einer Behinderung oder Erbkrankheit auf die Welt gekommen ist? Dann ist man natürlich nur (teil-)verantwortlich bzw. in ihren Worten: <em>&#8222;Es greift der Begriff der Eigenverantwortung (&#8230;) aus spiritueller Sicht.&#8220;</em></p>
<p><strong>Reinkarnation und andere Gruselgeschichten</strong></p>
<p>Kann man das verstehen? Ach ja, da gibt&#8217;s ja sowas wie Reinkarnation. Da trägt man halt die Verantwortung durch Fehlverhalten in einem anderen Leben&#8230; Haarsträubend zwar, aber immerhin konsequent.<a href="https://www.scheloske.net/2011/offene-briefe-geisterwelten-und-das-stockholm-syndrom-der-berliner-piraten/#footnote_5_373" id="identifier_5_373" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wirklich wundern kann einen das alles nicht. Schlie&szlig;lich postuliert sie ja in ihrem Buch ausdr&uuml;cklich, da&szlig; Krankheiten als Effekt (falscher) &bdquo;Projektionen&ldquo; zu verstehen sind. Und daf&uuml;r ist man nunmal selbst verantwortlich. Und auch vor der Grippe, wie sie in ihrem Buch schreibt, bleibt man nicht verschont, weil man schlicht Gl&uuml;ck hatte, sich w&auml;hrend der Erk&auml;ltungszeit die H&auml;nde regelm&auml;&szlig;ig w&auml;scht oder Dank eines guten Immunsystems. Das Grippevirus &ndash; so Scherler auf S. 186 &ndash; kann &bdquo;nicht bei uns andocken, wenn wir nicht in Resonanz mit ihm sind.&ldquo;">6</a></p>
<p>Und ganz allgemein im Bezug auf Medizin und die Wissenschaft läßt Daniela Scherler wissen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Für die klassische Medizin würde ich mir wünschen, dass sie ihr Menschen- und Krankheitsbild auch in Zukunft erweitert, so wie es einige Krankenhäuser und Ärzte bereits tun. Ich lehne die klassische Medizin nicht kategorisch ab. Ich bin dafür, dass die Esoterik und Exoterik (Forschung und Wissenschaft) sich ergänzen und voneinander lernen. Die Quantenphysiker scheinen diesbezüglich Grenzen überschreiten zu können.&#8220;</p></blockquote>
<p>Über den Satz, daß sie die &#8222;klassische Medizin nicht kategorisch&#8220; ablehne, kann man ja fast noch lachen. Wobei mich interessieren würde, welche medizinischen Konzepte vor Frau Scherler bestehen können. Impfungen? Höchstwahrscheinlich nicht&#8230;<a href="https://www.scheloske.net/2011/offene-briefe-geisterwelten-und-das-stockholm-syndrom-der-berliner-piraten/#footnote_6_373" id="identifier_6_373" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Aber lassen wir das, alles Spekulation.">7</a></p>
<p>Mit ihrem Satz, daß sich &#8222;Esoterik und Exoterik&#8220; ergänzen sollen, ist sie dann wieder ganz bei sich. Denn was soll das denn heißen? Gibt es Hüft-OPs &#8211; in der Idealvorstellung Frau Scherlers &#8211; bald nur noch bei Vollmond? Welchen Erleuchtungs- und Bewußtseinsgrad muß medizinisches Personal ihrem Verständnis nach haben? Müssen sich universitäre Geologen demnächst verplichtend die Sachkunde von Wünschelrutengängern ins Haus holen? Fragen über Fragen&#8230;</p>
<p><strong>Des Esoterikers Lieblingsthese: Vermeintlich grenzüberschreitende Quantenphysik</strong></p>
<p>Dankenswert klar und einzigartig entlarvend ist dann wenigstens der nächste Satz: <em>&#8222;Die Quantenphysiker scheinen diesbezüglich Grenzen überschreiten zu können.&#8220; </em>Bingo!</p>
<p>Frau Scherler übertrifft sich selbst. Da hat man irgendwann mal etwas davon aufgeschnappt, daß Quantenphänomene eine gewisse Uneindeutigkeit an sich haben und schon plappert man so einen Mist. Naja, vermutlich plappert man eher nach, was man so in Esokreisen unter dem Quantenetikett ventiliert. Quanten (gerne auch als &#8222;Quantenverschränkung&#8220; im Umlauf) scheinen ja ein Eso-Buzzword zu sein. Und Frau Scherler bezieht sich mit ihrer mutigen These sicher auf hochwertige Sachbücher, die etwa den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3843410437/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3843410437">hawaiianischen Schamanismus und die Quantenphysik </a>(Achtung Amazon-Link) in Zusammenhang bringen. Oder so ähnlich.</p>
<p>Es ist wirklich unglaublich. Und ich kann nur ScienceBlogger Christian Reinboth zustimmen, <a  href="http://www.piratenfraktion-berlin.de/2011/12/19/offener-brief-der-fraktionsgeschaftsfuhrerin/#comment-2452">der in den Kommentaren</a> auf den Offenen Brief schrieb:</p>
<blockquote><p>&#8222;Das wäre vielleicht mal eine dankbare politische Aufgabe für die Piraten: Verbesserung der naturwissenschaftlichen Allgemeinbildung auf gehobenen und hohem Niveau. Vielleicht ließe sich auf diesem Wege – unter anderem – ein klareres öffentliches Bild der Quantenphysik etablieren, so dass zukünftig nicht mehr jeder – mit Verlaub – Bockmist mit Verweis auf die “geheimnisvolle” Quantenphysik gerechtfertigt werden kann…&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Einäugiges Stockholm-Syndrom</strong></p>
<p>Die große Frage lautet nur: weshalb verharren die Berliner Piraten in Schockstarre? Will man die Kritik aussitzen? Offenbar verbucht man den Protest intern bislang ja bevorzugterweise unter &#8222;Hetzjagd&#8220;. Ein Eingeständnis, daß diese Personalentscheidung für eine Partei, die sich Aufklärung (inhaltlich, politisch, strukturell) auf die Fahnen geschrieben hat, nicht glücklich war? &#8211; Fehlanzeige.</p>
<p>Sieht mir verdammt nach einer einäugigen Variante des <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stockholm-Syndrom">Stockholm-Syndroms</a> aus. Man solidarisiert sich shitstormtraumatisiert lieber mit dem eigenen Peiniger als sich den Realitäten zu stellen. Dabei wäre es dafür allerhöchste Zeit.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_373" class="footnote">Auch wenn ich so meine Zweifel habe, ob ich nachvollziehen könnte, warum Wulff nicht einfach zur Bank marschiert, wenn er Geld für einen Hauskauf braucht. Und zu seiner offenbar notorisch klammen Urlaubskasse fällt mir ehrlicherweise auch nichts mehr ein&#8230;</li><li id="footnote_1_373" class="footnote">Achtung: Das ist ein Amazon-Affiliate-Link. <a  href="http://www.amazon.de/gp/product/3839141575/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=werkstatt-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3839141575">Dieses Buch</a> aber bitte nicht kaufen. Danke.</li><li id="footnote_2_373" class="footnote">Die im Einzelfall nicht nur dem gesunden Menschenverstand zuwiderlaufen, sondern im eklatanten Widerspruch zu allen &#8211; empirisch abgesicherten &#8211; Erkenntnissen stehen!</li><li id="footnote_3_373" class="footnote">Es wurde gelegentlich gemunkelt, das alles sei eine &#8211; geplant-kalkulierte? &#8211; Hetzjagd, evtl. sogar eine konzertierte Aktion von Piratenkritikern. Was natürlich Quatsch ist. Ich habe ansonsten keine großartige Meinung zu den Piraten. Die sollen mal ihren Kram machen, ihr Programm ausbuchstabieren und dann sehen wir weiter. Ich habe (wie auch nachles- und nachprüfbar ist) noch an keiner Stelle zuvor Piratenkritik geübt. War also meine Premiere.</li><li id="footnote_4_373" class="footnote">Nachdem ich selbst seit Jahren im Internet engagiert bin, weiß ich was das heißt, wenn man Zielscheibe von kritik wird. Shitstorms mittlerer Ausprägung habe ich selbst durchaus auch schon durchgemacht. Ich weiß also, wovon ich rede.</li><li id="footnote_5_373" class="footnote">Wirklich wundern kann einen das alles nicht. Schließlich postuliert sie ja in ihrem Buch ausdrücklich, daß Krankheiten als Effekt (falscher) &#8222;Projektionen&#8220; zu verstehen sind. Und dafür ist man nunmal selbst verantwortlich. Und auch vor der Grippe, wie sie in ihrem Buch schreibt, bleibt man nicht verschont, weil man schlicht Glück hatte, sich während der Erkältungszeit die Hände regelmäßig wäscht oder Dank eines guten Immunsystems. Das Grippevirus &#8211; so Scherler auf S. 186 &#8211; kann &#8222;nicht bei uns andocken, wenn wir nicht in Resonanz mit ihm sind.&#8220;</li><li id="footnote_6_373" class="footnote">Aber lassen wir das, alles Spekulation.</li></ol>]]></content:encoded>
					
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